Gipfelstürmer Bergtour #4: Ehrwald – Hochfelderalm – Gatterl – Knorr Hütte – Sonnalpin – Zugspitze

Gipfelstürmer Tour #4

Der Klassiker: Der Höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze wird hier bestiegen. Von der einfacheren Seite von Ehrwald. Immer dem hohen Ziel engegen durch herrliche Landschaften und interessante Aufstiege.

Ehrwald – Hochfelderalm – Gatterl – Knorr Hütte – Sonnalpin – Zugspitze

  • Dauer: 2 Tage
  • Strecke: 14,7km
  • Höhenmeter: 20.71
  • Reine Wegzeit: 7:30 h
  • Jahr: 2017

Tag 1

Start ist frühzeitig an der Talstation der Ehrwalder-Almbahnen. Von dort nehmen wir den Aufstieg zur Ehrwalder Alm, der uns an den Skipisten und der Talabfahrt vorbeiführt. Wer möchte kann auf der Ehrwalder Alm nach dem ersten Aufstieg bereits eine kleine Pause einlegen. Die Ehrwalder Alm ist ein familiengeführtes Wirtshaus, das sowohl im Sommer und im Winter geöffnet hat.

 

Von dort geht es weiter den „Skipisten“ entlang zur Hochfelder Alm. Die Hochfelder Alm liegt bereits auf ca. 1.740m. Und wir haben bereits ca. 600 Höhenmeter hinter uns.
Auch dort bietet sich wieder die Gelegenheit für eine kurz Rast und Einkehr, bevor wir die Richtung zum Gatterl einschlagen.

 

Von der Hochfelder Alm führt uns der Pfad in hochalpines Gelände beim Felderjöchl (2045m). Von dort geht es direkt weiter zum Gatterl, wo wir die Grenze nach Deutschland passieren. In felsigem Gelände sind es nur noch ein paar hundert Meter zur bereits sichtbaren Knorrhütte. Achtung: Knorr Hütte ist relativ gut ausgebucht, frühzeitige Reservierung sollte unbedingt bedacht werden.

Tag 2

Früh morgens starten wir von der Knorrhütte den Pfad durch Felsen und Gestein in Richtung Sonnalpin. Bald erreichen wir schon die ersten Lifttrassen und Liftanlagen der Liftbetriebe auf dem Zugspitzblatt.  Es empfiehlt sich natürlich noch kurz eine Jause im Restaurant auf Sonnalpin abzuhalten, bevor man den letzten steilen Aufstieg zur Zugspitze angeht.

Gestärkt geht es dann in die Geröllhalde am Schneefernerhaus, das früher die Endstation der Zahnradbahn war. Die Geröllhalde verlangt einiges von uns ab, da kein wirklich guter Pfad durch diese führt. Schließlich, oberhalb des Schneefernerhauses gelangen wir dann in die Felswand wo ein mit Seilen gesicherter Klettersteig nach oben führt. Auch hier ist keine Kletterausrüstung notwendig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber unbedingt notwendig.

 

Oben am Grat angelangt haben wir bereits eine sensationelle Aussicht auf einen Teil Ehrwalds und die umliegende Landschaft. Nun sind es auch nur noch wenige Meter und ein paar Stufen bis zur Bergstation der Zugspitzbahnen.

 

Natürlich muss der Gipfel auch noch herhalten, wenige Meter oberhalb der Touristenmassen befindet sich der Gipfel, der jedoch auch von Turnschuh und FlipFlopp -Bergwanderern heimgesucht werden will. *kopfschüttel*. Wir lassen uns davon nicht abhalten und erklimmen schließlich die Spitze des höchsten Berges von Deutschland.
Wer etwas Ruhe von den Menschenmassen haben will geht vorsichtig am Gipfelkreuz vorbei und setzt sich dort etwas tiefergesetzt auf die Felsen und genießt das Gipfelbier.

Schließlich geht es mit der Ehrwalder Zugspitzbahn wieder abwärts und mit dem Bus oder Taxi zurück zum Parkplatz der Ehrwalder Almbahn.

Fazit

Die Zugspitze muss natürlich einmal bezwungen werden. Wenn auch der Gipfel natürlich total überlaufen ist, bietet die Wanderung, auch mit Übernachtung auf der Knorrhütte, sehr abwechslungsreiche Eindrücke und Passagen. Klare Empfehlung!

Topo und Karte

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