Gipfelstürmer Bergtour #5: Iffigalp – Iffighorn – Wildhornhütte – Niesehorn

Das Video der gesamten Tour gibt’s am Ende des Beitrages.

Gipfelstürmer Tour #5

Eine wunderschöne und sehr abwechslungsreiche 2 Tages Rundtour im Berner Oberland bei Lenk mit zwei Gipfeln und Übernachtung auf der Wildhornhütte.

Iffigalp – Iffighorn – Wildhornhütte – Niesehorn – Iffigsee – Iffigalp

  • Dauer: 2 Tage
  • Strecke: 18km
  • Reine Wegzeit: 7h
  • Höhenmeter: 1.464
  • Jahr 2019

Tag 1

Wir fahren von Lenk mit dem PKW zur Iffigalp zum Parkplatz. (Auf dieser Strecke herrscht Einbahnverkehr im Halbstundentakt (Bergfahrt von xx:30 – xx:45, Talfahrt von xx:00 – xx:15).

Vom Parkplatz geht es erst einmal einen Fahrweg den Berg hinauf, nach einigen Metern biegen wir rechts ab den schmalen, steilen Pfad in Richtung Iffighorn. Nach dem steilen Aufstieg befinden wir uns auf einer Hochebene, wo der Enzian nur so sprießt. Auf ca. der Hälfte zum Iffighorn legen wir eine erste Rast ein und stärken uns mit einem zünftigen Vesper.

Danach geht es stetig weiter bergauf auf das Iffighorn (2.378m). Glücklicherweise ist es zwar etwas bewölkt, aber die Sicht ist herrlich auf die umliegende Bergwelt. Auf dem Iffighorn legen wir unsere Mittagsrast ein und genießen ein erstes Gipfelbier.

Gestärkt treten wir den Abstieg an und lassen ca. 300 Höhenmeter hinter uns. Den smaragd-grün schimmernden Iffigsee lassen wir links liegen und machen uns auf den stetigen Aufstieg zur Wildhorn-Hütte.

Auf der bestens gelegenen Wildhornhütte verköstigen uns das Team um David und Monika. Wir bemerken, dass die Beiden die Hütte mit viel Leidenschaft führen und es gibt nichts auszusetzen. Auch die Preise sind human.

Tag 2

Nach einer (mehr oder weniger) erholsamen Nacht geht es am nächsten Morgen den steinigen und am ende sehr steilen Anstieg in Richtung Niesehorn (2.776m). Leider ist die Wegmarkierung nur durch ‚Steintürmchen‘ gegeben und von einer Markierung an den Steinen ist nichts zu sehen. Allerdings haben wir unseren Navigator mit seiner App dabei und wir finden den richtigen Weg, teilweise durch die Schneefelder auf den Gipfel. Dort werden wir mit bestem Wetter, einer herrlichen Aussicht auf die umliegende Bergwelt und das Wildhorn belohnt. Nach einer ausgiebigen Pause mit Vesper und Bier geht es an den steilen und steinigen Abstieg.

Nach einigen Höhenmetern des Abstiegs wandern wir links am Iffigsee vorbei, der in der Mittagssonne ein farbenfrohes Spiel bietet. Beim Abstieg zur Iffigalp werden wir von ein paar einheimischen auf den ‚alten‘ Weg zur Iffigalp geschickt, der sich aber als sehr steinig und etwas unwegsam gestaltet. Also besser den gut markieren neuen Abstieg nehmen (nach dem Iffigsee links halten, Rot/weiß Markiert).

Zurück am Parkplatz bemerken wir die rund 1.500m Abstieg in unseren Knochen und sind von der Wanderung in den Berner-Alpen begeistert.

Topo und Karte

Gipfelstürmer Bergtour #4: Ehrwald – Hochfelderalm – Gatterl – Knorr Hütte – Sonnalpin – Zugspitze

Gipfelstürmer Tour #4

Der Klassiker: Der Höchste Berg Deutschlands, die Zugspitze wird hier bestiegen. Von der einfacheren Seite von Ehrwald. Immer dem hohen Ziel engegen durch herrliche Landschaften und interessante Aufstiege.

Ehrwald – Hochfelderalm – Gatterl – Knorr Hütte – Sonnalpin – Zugspitze

  • Dauer: 2 Tage
  • Strecke: 14,7km
  • Höhenmeter: 20.71
  • Reine Wegzeit: 7:30 h
  • Jahr: 2017

Tag 1

Start ist frühzeitig an der Talstation der Ehrwalder-Almbahnen. Von dort nehmen wir den Aufstieg zur Ehrwalder Alm, der uns an den Skipisten und der Talabfahrt vorbeiführt. Wer möchte kann auf der Ehrwalder Alm nach dem ersten Aufstieg bereits eine kleine Pause einlegen. Die Ehrwalder Alm ist ein familiengeführtes Wirtshaus, das sowohl im Sommer und im Winter geöffnet hat.

 

Von dort geht es weiter den „Skipisten“ entlang zur Hochfelder Alm. Die Hochfelder Alm liegt bereits auf ca. 1.740m. Und wir haben bereits ca. 600 Höhenmeter hinter uns.
Auch dort bietet sich wieder die Gelegenheit für eine kurz Rast und Einkehr, bevor wir die Richtung zum Gatterl einschlagen.

 

Von der Hochfelder Alm führt uns der Pfad in hochalpines Gelände beim Felderjöchl (2045m). Von dort geht es direkt weiter zum Gatterl, wo wir die Grenze nach Deutschland passieren. In felsigem Gelände sind es nur noch ein paar hundert Meter zur bereits sichtbaren Knorrhütte. Achtung: Knorr Hütte ist relativ gut ausgebucht, frühzeitige Reservierung sollte unbedingt bedacht werden.

Tag 2

Früh morgens starten wir von der Knorrhütte den Pfad durch Felsen und Gestein in Richtung Sonnalpin. Bald erreichen wir schon die ersten Lifttrassen und Liftanlagen der Liftbetriebe auf dem Zugspitzblatt.  Es empfiehlt sich natürlich noch kurz eine Jause im Restaurant auf Sonnalpin abzuhalten, bevor man den letzten steilen Aufstieg zur Zugspitze angeht.

Gestärkt geht es dann in die Geröllhalde am Schneefernerhaus, das früher die Endstation der Zahnradbahn war. Die Geröllhalde verlangt einiges von uns ab, da kein wirklich guter Pfad durch diese führt. Schließlich, oberhalb des Schneefernerhauses gelangen wir dann in die Felswand wo ein mit Seilen gesicherter Klettersteig nach oben führt. Auch hier ist keine Kletterausrüstung notwendig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind aber unbedingt notwendig.

 

Oben am Grat angelangt haben wir bereits eine sensationelle Aussicht auf einen Teil Ehrwalds und die umliegende Landschaft. Nun sind es auch nur noch wenige Meter und ein paar Stufen bis zur Bergstation der Zugspitzbahnen.

 

Natürlich muss der Gipfel auch noch herhalten, wenige Meter oberhalb der Touristenmassen befindet sich der Gipfel, der jedoch auch von Turnschuh und FlipFlopp -Bergwanderern heimgesucht werden will. *kopfschüttel*. Wir lassen uns davon nicht abhalten und erklimmen schließlich die Spitze des höchsten Berges von Deutschland.
Wer etwas Ruhe von den Menschenmassen haben will geht vorsichtig am Gipfelkreuz vorbei und setzt sich dort etwas tiefergesetzt auf die Felsen und genießt das Gipfelbier.

Schließlich geht es mit der Ehrwalder Zugspitzbahn wieder abwärts und mit dem Bus oder Taxi zurück zum Parkplatz der Ehrwalder Almbahn.

Fazit

Die Zugspitze muss natürlich einmal bezwungen werden. Wenn auch der Gipfel natürlich total überlaufen ist, bietet die Wanderung, auch mit Übernachtung auf der Knorrhütte, sehr abwechslungsreiche Eindrücke und Passagen. Klare Empfehlung!

Topo und Karte

Gipfelstürmer Bergtour #3: Zürs – Rüfispitze – Stuttgarter Hütte – Fanggekarspitze

Gipfelstürmer Tour #3

Schöne Bergtour mit einer optionalen Herausforderung: Rüfispitze

Zürs – Rüfikopf – (Rüfispitze) – Stuttgarter Hütte – Fanggekarspitze – Stuttgarter Hütte – Zürs

  • Dauer: 2 Tage
  • Strecke: 27,8km
  • Höhenmeter: 2.073
  • Reine Wegzeit: 8,28 h
  • Jahr: 2016

Tag 1

Wir parken auf dem Parkplatz in  Zürs und nehmen den Fahrweg zu Fuß in Richtung Monzabon Alpe. Dort gibt es eine kleine Stärkung und nach kurzer Zeit brechen wir auf um den Rüfikopf zu besteigen.

Auf dem Rüfikopf angekommen, gibt es eine kurze Stärkung um danach die Rüfispitze zu besteigen. Der Pfad mündet in Felsen und Abhängen wo Schwindelfreiheit und Trittsicherheit gefragt sind.

 

 

Nicht ganz einfach aber machbar geht es dann steil der Rüfispitze entgegen, wo wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt werden.

Nachdem wir wieder abgestiegen sind, geht es weiter am Bockbachsattel vorbei in Richtung Stuttgarter Hütte.

Tag 2

Nach einem geselligen Abend und einer erholsamen Nacht starten wir früh morgens Richtung Fanggekar. Die Fanggekar Spitze ist nicht ganz so bekannt und in der Regel ist man dort alleine. Der Pfad dorthin führt durch Geröll ist jedoch einfach machbar.

Auf dem Gipfel gibt es viel Platz und weiter Vorn auch steile Abhänge.

 

Auf dem Rückweg schauen wir nochmals bei der Stuttgarter Hütte vobei um dann den Abstieg in Richtung Parkplatz Zürs anzutreten.

Fazit

Sehr interessante Wanderung. Highlight ist die Rüfikopfspitze und auch der Fanggekar hat uns überzeugt. Außerdem wurden wir ganz herzlich auf der Stuttgarter Hütte empfangen und bewirtet.

 

Topo und Karte

Gipfelstürmer Bergtour #2 Brand – Oberzalimhütte – Leibersteig – Mannheimer Hütte – Schesaplana – Lünersee

Gipfelstürmer Tour #2

Herrliche Bergtour mit Klettersteig (Sicherung nicht notwendig) einer Gletscherüberquerung und fast einem 3.000er.

Brand – Oberzalimhütte – Leibersteig – Mannheimer Hütte – Schesaplana – Lünersee

  • Dauer: 2 Tage
  • Strecke: 20,8km
  • Höhenmeter: 1.456
  • Reine Wegzeit: 7,46 h
  • Jahr: 2015

Tag 1

Wir starten früh morgens in Brand. Von dort geht es die kleine Schlucht immer in Richtung Oberzalimhütte. Vorher überqueren wir noch herrliche Bergweiden.
Auf der Oberzalimhütte angekommen, gibt es erstmal eine Stärkung und Rast. Nur gestärkt wollen wir den Leibersteig erklimmen, den wir schon von der Terrasse aus sehen können.

Wer die Last des Rucksackes nicht tragen möchte, kann diesen von der Oberzalimhütte zur Mannheimer Hütte mit der Lastenseilbahn befördern lassen.

 

Der Einstig  in den Leibersteig ist relativ einfach, allerdings windet sich der Pfad dann noch in den Felsen und teilweise noch vorhandenen Schneeablagerungen nach oben. Schwindelfreiheit ist auf jeden Fall angesagt! Sicherungen und Helm sind unserer Ansicht nach nicht notwendig.

Nachdem wir den doch etwas längeren steilen Anstieg geschafft haben, sind wir fast angekommen. Wir können bereits die Gletscherfelder und die am Abgrund gebaute Mannheimer Hütte im Hochalpinen Bereich sehen.

Tag 2

Früh morgens starten und überqueren wir direkt den Gletscher. Auch hier ist keine weitere Ausrüstung notwendig. Den Schesaplana Gipfel haben wir schon im Visier und der ‚Gipfeltrieb‘ zieht uns durch die Schneefelder und Geröllfelder weiter nach oben. Am Gipfel Angekommen erwartet uns ein sagenhaftes Bergpanorama. Der Schesaplana ist der Höchste Gipfel Weit und Breit. Das Wanderherz schlägt höher.

Der Abstieg führt durch mehr Geröll – Stöcke sind hilfreich – in Richtung Totalp. Auf der Totalp angekommen, ist es Zeit für eine kurze Zwischenrast bei einem Bier. Weiter geht es talwärts in Richtung Lüner See. Dort ist etwas mehr los, da viele Touristen mit der Lüner-Seebahn zum See fahren und den einfachen Rundweg laufen.

Wir machen uns zur Bergstation der Bahn auf und nehmen die Seilbahn abwärts. Wer noch einen weiteren Abstieg durchführen will, verzichtet auf die Gondel und nimmt den ‚Bösen Tritt‘, der bei der Talstation endet.

Der Bus bringt uns in Kürze wieder zum Ausgangspunkt.

Fazit

Hoher Erlebniswert bei gutem Wetter. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sollten unbedingt vorhanden sein. Dann ist die Tour ein absoluter Höhepunkt der Bergwanderungen.

Topo und Karte

Gipfelstürmer Bergtour #1 Lindauer Hütte

Gipfelstürmer Tour #1

Einfache Bergtour mit herrlichem Panorama und dem Highlight Geißspitze und Drusentor.

Vandans – Geißspitze –  Lindauer Hütte – Drusentor

  • Dauer: 2 Tage
  • Strecke: 18,5km
  • Höhenmeter: 1.429
  • Reine Wegzeit: 7:45 Stunden
  • Jahr: 2014

Tag 1

Wir fahren mit dem Auto nach Vandans / Latschau und parken bei der Golmerbergbahn II.
Von dort nehmen wir die Gondel zum Grüneck.  Nun wird der Rucksack gesattelt und wir starten die Bergtour auf 1900m Seehöhe in Richtung Golmer Joch.

Der schöne Höhenwanderweg führt uns an den Latschätzkopf (2219 m) Richtung Kreuzjoch (2261m), das optional kurz aufgestiegen werden kann.

Von dort geht es weiter in Richtung „Wilder Mann“ immer dem Gipfel Geißspitze entgegen, das mit 2334m der Höchste Punkt des ersten Wandertages ist.

Nun folgt der etwas steile Abstieg direkt in Richtung Lindauer Hütte die auf rund 1100m liegt.

Der erste Tag bietet einen schönen Höhenwanderweg, mit nicht zu Viel Bergauf Bergab. Eigentlich könnte man noch etwas mehr Höhenmeter zurücklegen, aber es ist auch schön an der Lindauer Hütte angekommen zu sein und in der Mittags und Abendsonne ein schönes kaltes Bier mit herrlichem Blick auf das Drusenfluh zu genießen.

Tag 2

Von der Lindauer Hütte erfolgt der Aufstieg vorbei an der alten Zollhütte in Richtung Dursentor, das mit 2340m einen gigantischen Blick in sämtliche Himelsrichtungen bietet. Der Aufstieg von rund 500 Höhenmetern ist im letzten Teil schon recht Steinig und führt durch Geröll ist jedoch für jedermann, der schwindelfrei und trittsicher ist gut machbar.

Nach einem Aufenthalt und Vesper auf dem Drusentor geht es zurück zur Lindauer Hütte und den gemütlichen Höhenweg in Richtung Alpe Laschätz. Hat mat etwas Glück ist der Senner vor Ort und man kann erstklassigen Bergkäse genießen. Von hier geht es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt Grüneck und mit der Seilbahn zum Parkplatz.

Fazit

Schöne 2 Tages Bergwanderung mit sehr gut bewirtschafteter Lindauer Hütte und herrlichem Bergpanorama. Der Aufstieg zum Dursentor ist Pflicht und ist das Highlight der Wanderung.

Topo und Karte

Webcam mit Bewegungserkennung am Raspberry mit „motion“

Das motion paket nutzt eine USB Webcam am raspberry und schreibt geänderte Bilder in ein Verzeichnis. Später sollen die Bilder per PHP Script über den Webserver einsehbar sein.

Motion installieren

Paket motion installieren und Backup des Config-Files:

[sourcecode language=“plain“]sudo apt-get install motion
sudo cp /etc/motion/motion.conf /etc/motion/motion.conf.bak[/sourcecode]

Verzeichnis erstellen, wo die Bilder abgelegt werden (wenn nicht Standard). Das Verzeichnis sollte beim Raspberry auf einen USB-Stick ausgelagert werden wg. vieler Schreibzugriffe (Siehe USB Stick mit Raspberry)

[sourcecode language=“plain“]sudo mkdir /var/www/motion
sudo mkdir /var/www/motion/cams
sudo mkdir /var/www/motion/cam1
sudo mkdir /var/www/motion/cam1/tmb[/sourcecode]

Gemeinsame Berechtigungen für motion und den webserver

Möchten wir auf die Bilddatein vom PHP Script oder anderweitig vom Webserver zugreifen, müssen die korrekten Berechtigungen gesetzt werden und die Gruppenmitgliedschaft angepasst werden:

[sourcecode language=“plain“]sudo groupadd www
sudo usermod -a -G www www-data
sudo usermod -a -G www motion
[/sourcecode]

PHP Script für Webcam Bilder anzeige

Das Script gibt es hier für Euch kostenlos zum Download.

Die Dateien nach /var/www/motion kopieren (zb. mit WinSCP kopieren oder mit wget direkt runterladen und entzipppen).

Evlt noch Berechtigungen setzen:

[sourcecode language=“plain“]sudo chown -R www-data:www /var/www/motion/*[/sourcecode]

Dann noch das Wartungs-Script ausführbar machen

[sourcecode language=“plain“]sudo chmod +x /var/www/motion/jobdo.php
sudo chown www-data:www /var/www/motion/jobdo.php[/sourcecode]

Default ACL und Berechtigungen für neue Bilder müssen gesetzt werden. Dies geschieht mit den erweiterten Berechtigungen an den Ordnern:

[sourcecode language=“plain“]
sudo chmod g+s /var/www/motion/cams/cam1
sudo setfacl -d -m g:www:rw /var/www/motion/cams/cam1
sudo chown motion:www /var/www/motion/cams/cam1/*
sudo chmod www-data:www /var/www/motion/cams/cam1/*
sudo chmod u+w,g+rw,o+r /var/www/motion/cams/cam1/*
[/sourcecode]

motion.conf anpassen

[sourcecode language=“plain“]sudo nano /etc/motion/motion.conf[/sourcecode]

Geänderte Werte:

[sourcecode language=“plain“]daemon on
framerate 2
minimum _frame_time 2
threshold 1500
ffmpeg_cap_new off
target_dir /var/www/motion/cams/cam1
webcam_quality 50
on_event_start /var/www/motion/jobdo.php "%v-%Y%m%d%H%M%S"
on_event_end /var/www/motion/jobdo.php[/sourcecode]

nun nur noch motion und den apache neu starten:

[sourcecode language=“plain“]sudo /etc/init.d/motion restart
sudo /etc/init.d/apache2 restart[/sourcecode]

Raspberry mit USB Surfstick (3G / 2G) dauerhaft ins Internet

Um den Raspberry dauerhaft (nicht im LAN ) mit dem Internet zu verbinden konnte ich mit dem Huawei E303 Stick ein gutes Ergebnis erzielen:

Huawei E303 brauchte bei mir nicht mit usb_modeswitch in den richtigen Modus versetzt werden. Wurde sofort korrekt erkannt!

USB Geräte anzeigen mit lsusb:

[sourcecode language=“plain“]lsusb[/sourcecode]

Dieser klinkt sich als eth1 ein und kann mit ifconfig geprüft werden:

[sourcecode language=“plain“]ifconfig[/sourcecode]

Dieses Netzwerinterface sollte noch konfiguriert werden

[sourcecode language=“plain“]sudo nano /etc/network/interfaces[/sourcecode]

Folgende Einträge hinzufügen:

[sourcecode language=“plain“]
allow-hotplug eth1
auto eth1
iface eth1 inet dhcp
[/sourcecode]

Es macht Sinn den Stick noch vorher an einem Windows PC oder auch über X über die Internetadresse: http://192.168.1.1 zu konfigurieren zb. Autoverbinden PIN eingeben etc.

Danach steht die Internetverbindung eigentlich problemlos zur Verfügung und funktioniert auch zuverlässig nach einem Stromausfall und reboot.

Raspberry USB-Stick als Speicher verwenden

Für wiederkehrende und häufige Schreibzugriffe ist die SD-Karte des PI nicht ideal.
Deshalb sollten Programme und ggf. Dinge, die wiederholt auf Platte geschrieben werden ausgelagert werden. ZBsp. Auf einen USB-Stick.

Mountpoint erstellen

[sourcecode language=“plain“]sudo mkdir /media/usb1[/sourcecode]

Mit dmesg rausfinden welches device dem USB Stick zugeorndet wurde – in der Regel sda.

USB Stick vorbereiten

[sourcecode language=“plain“]sudo fdisk /dev/sda[/sourcecode]

p eingeben für Anzeige der Partitionen. Danach löschen und neue Partition erstellen:

[sourcecode language=“plain“]
Command (m for help): d
Selected partition 1

Command (m for help): n
Partition type:
p primary (0 primary, 0 extended, 4 free)
e extended
Select (default p): p
Partition number (1-4, default 1): 1
First sector (2048-7866367, default 2048):
Using default value 2048
Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (2048-7866367, default 7866367):
Using default value 7866367

Command (m for help): w
The partition table has been altered!

Calling ioctl() to re-read partition table.
Syncing disks.
[/sourcecode]

Partition formatieren

[sourcecode language=“plain“]sudo mkfs.ext4 /dev/sda1[/sourcecode]

Mounten

[sourcecode language=“plain“]sudo mount /dev/sda1 /media/usb1[/sourcecode]

Dauerhaft mounten in der fstab

[sourcecode language=“plain“]sudo /etc/fstab[/sourcecode]

Inhalt einfügen:

[sourcecode language=“plain“]/dev/sda1 /media/usb1 ext4 defaults 0 2[/sourcecode]

Dateien verschieben oder kopieren

Bsp. www
Kopieren des alten Verzeichnisses auf SD-Karte

[sourcecode language=“plain“]sudo cp -pvr /var/www/* ./media/usb1/www/[/sourcecode]

Umbenennen des alten www Verzeichnisses und symbolischen Link erstellen

[sourcecode language=“plain“]sudo mv /var/www /var/www_old
sudo ln -s /media/usb1/www /var/www[/sourcecode]

 

Eine Raspberry Grundinstallation mit PHP und Apache

Raspbian installieren auf SD-Karte 

Downloads

Image schreiben mit http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ (Achtung unter Admin Ausführen!)

Pakete Aktualisieren

Auf den Raspberry connecten und dann erstmal Pakete aktualisieren:

[sourcecode language=“plain“]sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade[/sourcecode]

Pakete Nachinstallieren

 

[sourcecode language=“plain“]
sudo apt-get install php5 acl[/sourcecode]

Bei Dauerbetrieb Zugriffe auf SD-Karte reduzieren

Log und Temp Dateien in den Memory auslagern:

[sourcecode language=“plain“]
sudo nano /etc/fstab[/sourcecode]

Folgendes in der fstab ändern bzw. hinzufügen:

[sourcecode language=“plain“]
none /var/run tmpfs size=5M,noatime 00
none /var/log tmpfs size=5M,noatime 00[/sourcecode]

Evtl Swapping deaktivieren, aber nur wenn genügend Speicher zur Verfügung steht:

[sourcecode language=“plain“]sudo dphys-swapfile swapoff
sudo dphys-swapfile uninstall
sudo update-rc.d dphys-swapfile remove[/sourcecode]

Freien Speicher kann man auch so anzeigen:

[sourcecode language=“plain“]free -m
[/sourcecode]

-m zeigt die Daten in Megabyte an -k in Kilobyte

Apache2 anpassen

Achtung: Apache läuft nicht, wenn das Log-Directory temporär ist, da apache den Ordner /var/log/apache2 erwartet. Dieser ist beim Start mit dieser Variante nicht mehr vorhanden.
Umgehen kann man das indem man den Ordner beim Starten anlegt.

Die schnellste aber auch nicht ganz saubere Methode ist das apache2 startupscript zu modifizieren:

[sourcecode language=“plain“]sudo nano /etc/init.d/apache2
[/sourcecode]

Direkt nach den Header Kommentaren folgende Zeile einfügen:

[sourcecode language=“plain“]mkdir /var/log/apache2
[/sourcecode]

 

Raspberry Watchdog

Der Raspberry verfügt über einen internen Watchdog um ggf. bei Überlast etc. zu rebooten.

Installation

Prüfen ob modul vorhanden, dann automatisch laden und watchdog installieren:

[sourcecode language=“plain“]sudo modprobe bcm2708_wdog
echo "bcm2708_wdog" | sudo tee -a /etc/modules
sudo apt-get install watchdog[/sourcecode]

Configurationsfile anpassen

[sourcecode language=“plain“]sudo nano /etc/watchdog.conf[/sourcecode]

folgendes anpassen:

[sourcecode language=“plain“]watchdog-device = /dev/watchdog

max-load-1 = 24[/sourcecode]

Watchdog nun noch starten

[sourcecode language=“plain“]sudo /etc/init.d/watchdog start[/sourcecode]

Dieser Daemon sendet nun in regelmäßigen Abständen ein Signal an den verbauten Watchdog-Chip. Sollte dieser für eine gewisse Zeit kein Signal mehr vom Software Wachhund bekommen, rebootet er automatisch das System.

Weitere Möglichkeiten sind im man beschrieben und können nach Bedarf erweitert und angepasst werden.

mehr hier:

http://www.gieseke-buch.de/raspberrypi/eingebauten-hardware-watchdog-zur-ueberwachung-nutzen