Ostergruss des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

unverändert befinden wir uns in einer weltweiten Ausnahmesituation, wie sie bis vor wenigen Wochen noch undenkbar erschien. Die Corona-Krise fordert uns alle in einem bisher nicht gekannten Ausmaß. Bereits heute schon sind die gesundheitlichen, ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen dieser durch das Virus hervorgerufenen Pandemie immens. Viele Menschen besitzen in diesen Tagen und Wochen daher zu Recht auch große Sorgen und Ängste. Gleichzeitig sehnen wir uns nach Normalität und hoffen unser gewohntes Alltagsleben so bald wie möglich wieder fortsetzen zu können. Gerade das bevorstehende Osterfest und das einsetzende Frühlingswetter wecken im Besonderen unsere Gefühle und Emotionen nach menschlicher Gemeinschaft, Begegnungen oder Besuchen, sei es in der Familie, mit Freunden oder mit den Nachbarn.

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Rathaus bleibt weiterhin geschlossen

Seit der vergangenen Woche ist das Rathaus wegen der Corona-Pandemie bis auf weiteres zum Schutz der Bevölkerung, sowie der Bediensteten für den Publikumsverkehr geschlossen. Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Ziel dieser Maßnahme ist es auch die Arbeitsfähigkeit der Belegschaft auf dem Rathaus und den städtischen Einrichtungen aufrecht zu erhalten. Die sozialen Kontakte sollen derzeit bekanntlich bis auf weiteres auf ein Minimum reduziert werden, um so der unkontrollierten Ausbreitung des Virus vorzubeugen bzw. diesen hinaus zu zögern. Selbstverständlich ist die Verwaltung aber weiterhin für die Einwohnerschaft per Telefon oder per E-Mail erreichbar. In dringenden und unaufschiebbaren Angelegenheiten können Termine vereinbart werden. Alle Kontaktdaten finden Sie unter www.fridingen.de zu finden. Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen!

Wichtige Informationen zum Coronavirus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie von den Gesundheitsbehörden und dem Robert-Koch-Institut prognostiziert, hat sich in den zurückliegenden Tagen der „Coronavirus“ in Deutschland weiter besorgniserregend ausgebreitet. Auch in unserem Landkreis steigen die Infektionszahlen an. Die Lage ist unverändert sehr ernst und unser Land steht in diesen Wochen vor einer der größten Herausforderungen seit vielen Jahrzehnten.

Diese einmalige Situation zwingen Bund, Länder und Behörden zu erheblichen Einschnitten in unseren Alltag und unsere Lebensgewohnheiten. Regelungen und Anordnungen, welche bis vor kurzem noch undenkbar waren, sind nunmehr notwendig geworden, um diese gefährliche Pandemie einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen. Nur durch die Einschränkung und die Verringerung von sozialen Kontakten, können letztlich Ansteckungsrisiko und Übertragungsgefahr verlangsamt werden. Aus diesem Grund ist auch seit Sonntag ein sog. Kontaktverbot erlassen worden.

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Berichterstattung aus dem Gemeinderat

In seiner letzten Sitzung beschäftige sich der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung, neben vielen Baugesuchen, vor allem auch noch mit folgenden beiden Tagesordnungspunkten:  

Ausdehnung der standesamtlichen Trauungsmöglichkeiten

Standesamtliche Trauungen werden sowohl im Sitzungssaal, wie seit 2015 in der Hohenbergstube im „Ifflinger Schloss“ vorgenommen. Gerade dieses Ambiente wird zusehends auch von nicht in Fridingen ansässigen Paaren angefragt. Aus versicherungsrechtlichen Anforderungen muss im „Ifflinger Schloss“ neben dem Standesbeamten immer auch eine weitere Person der Verwaltung zugegen sein. Der Gemeinderat hatte daher aufgrund des erhöhten allgemeinen Aufwands (Personal, Reinigungsdienst, Heizung etc….) beschlossen, hierfür eine feste Gebühr von 150 Euro zu erheben. Falls im Eingangsbereich des Heimatmuseums noch zusätzlich ein Umtrunk gebucht wird, fallen weitere Kosten an. Wegen des zusätzlich erforderlichen Personals wurde zudem festgelegt, dass im Jahr behördliche Trauungen nur an bestimmten Freitagnachmittagen in der Hohenbergstube stattfinden können. Diese Termine werden bereits im Vorjahr festgelegt, vorreserviert und auch publiziert.

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Besuch des Bürgermeisters von Alters- und Ehejubiläen

Aus gegebenen Anlass und der gegenwärtigen Entwicklungen der Ausbreitung des Coronavirus setzt Bürgermeister Stefan Waizenegger vorläufig alle Gratulationsbesuche aus. Der Verzicht auf die Hausbesuche bei unseren Alters- und Ehejubilaren und den damit verbundenen persönlichen Kontakten fällt nicht leicht, ist aber als Vorsichts- und Vorbeugungsmaßnahme aus aktuellem Anlass dringend geboten. Bürgermeister Waizenegger bedankt sich für das Verständnis und hofft, dass diese Besuche baldmöglichst wiederum stattfinden können.