Wichtige Informationen zum Coronavirus

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zweifelsfrei befinden wir uns in einer Ausnahmesituation, wie wir sie in der jüngeren Geschichte unseres Landes so noch nicht erlebten. Für uns alle ist diese Situation neu und verlangt jetzt bereits viel Verständnis von uns allen. Wie Sie den Medien in den vergangenen Tagen entnehmen konn-ten, hat die derzeitige rasante Ausbreitung des sog. Corona-Virus den Staat wie seine Behörden gezwungen, sich der permanent neu entwickelnden Lage anzupassen und weitreichende Entscheidungen zu treffen.
Aus diesem Grund hatte die Landesregierung bereits am vergangenem Freitag beschlossen die Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen unverzüglich, wie im gesamten Bundesgebiet, ab Dienstag, den 17. März bis zum Montag, den 20. April 2020 zu schließen. Seit Montag sind auch größere Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern verboten und der Betrieb von Freizeit- und Sporteinrichtungen ab sofort bis zum 15. Juni 2020 ausdrücklich untersagt. In den Kreiskliniken wurde zum Schutz der Patienten und des Krankenhauspersonals ein generelles Besucherverbot verhängt.

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Landesregierung beschließt Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus; Verordnung der Landesregierung vom 16.3.2020

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen in Baden-Württemberg hat die Landesregierung am Montag (16. März 2020) eine Rechtsverordnung nach dem Infektionsschutzgesetz beschlossen. Diese gilt sofort und wird das öffentliche Leben für die Menschen in Baden-Württemberg in vielen Bereichen stark einschränken. Oberstes Ziel dieser Maßnahme ist die Verlangsamung der Ausbreitung des Virus.

Die Verordnung regelt neben der bereits veröffentlichten Schließung mit wenigen Ausnahmen von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen auch das Betriebsverbot folgender Einrichtungen:

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Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern und zur Teilnehmerregistrierung und Meldepflicht von Veranstaltungen unter 50 Teilnehmern anlässlich der Atemwegserkrankung SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

Stadt Fridingen a.D.
Landkreis Tuttlingen

Allgemeinverfügung zum Verbot von Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern und zur Teilnehmerregistrierung und Meldepflicht von Veranstaltungen unter 50 Teilnehmern anlässlich der Atemwegserkrankung SARS-CoV-2 (Corona-Virus)

Die Stadt Fridingen erlässt aufgrund von § 28 Abs. 1 Satz2 des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen – Infektionsschutzgesetz (IfSG), § 1 Abs. 6 der Verordnung des Sozialministeriums über Zuständigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSGZustV) und § 35 Abs. 2 des Landesverwaltungsverfahrensgesetzes (LVwVfG) für die Stadt Fridingen folgende

Allgemeinverfügung:

  1. Veranstaltungen mit 50 und mehr Teilnehmern werden im gesamten Stadtgebiet Fridingen untersagt.
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Fridinger Schulen und Kindertageseinrichtungen bleiben ab Dienstag, 17.3.2020 geschlossen

Die Landesregierung hat heute (13. März 2020) beschlossen, ab Dienstag, den 17. März 2020, landesweit alle Schulen, Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegeeinrichtungen bis einschließlich Ende der Osterferien zu schließen. Gleichzeitig wird es pragmatische und flexible Lösungen für die anstehenden Abschlussprüfungen an allen Schularten geben.

Für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen (etwa Polizei, Feuerwehr, medizinisches und pflegerisches Personal, Lebensmittelproduktion und Infrastruktur) soll es eine Notfallbetreuung geben. Weitere Informationen finden Sie zunächst hier

Wir werden Sie an gleicher Stell über aktuelle Änderungen informieren.

Stadtverwaltung Fridingen

Coronavirus: Durchführung von Veranstaltungen

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

bei der Coronavirus-Epidemie befindet sich gegenwärtig alles in einem tagtäglichen Wandel, was die Behörden zwingt, die Lage in ungewohnter Rasanz anzupassen. Aufgrund der aktuellen Situation verlängert das Land Baden-Württemberg seit gestern u.a. die Semesterferien, schließt das Staatstheater u. den Landtag  für die Öffentlichkeit. Auch gewisse Sportevents werden auf unbestimmte Zeit abgesagt. Damit wird das Ziel verfolgt, insbesondere Infektionsketten zu unterbrechen und eine unkontrollierte, schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Aus diesem Grund heraus hat sich auch der Landkreis Tuttlingen  dazu entschieden für die Städte und Gemeinden eine Handlungsempfehlung herauszugeben. Danach wird mit Blick auf bevorstehende Veranstaltungen ganz grundsätzlich empfohlen von einer Durchführung solcher Ereignisse mit über 200 Personen in jedem Fall bis Ostern abzusehen. Als Stadt werden wir dies beachten und so verfügen. Auch für kleinere Veranstaltungen sind mittlerweile die Hinweise des Robert Koch-Instituts in verstärkter Weise zu beachten.

Ganz besonders möchten wir daher auch auf Veranstaltungen hinweisen, die sich an die ältere Generation 60+ richten; auch Menschen mit Atemwegs- wie Herzkreislauferkrankungen u. Diabetiker gehören zu den Risikogruppen.

Der Bevölkerung empfehlen wir zudem, dass sie sich regelmäßig, auf der Homepage des Robert Koch-Instituts (www.rki.de) über den aktuellen Stand des Virus und über die Ausweitung der Risikogebietes  informieren können.

Für die Stadtverwaltung und mich persönlich hat der Schutz der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger absolute Priorität. Deshalb ist es wichtig, dass Sie aktiv dazu beitragen und daran mitwirken, dass in  der aktuellen Phase die Verbreitung des Virus nach besten Möglichkeiten eingedämmt wird. Momentan besteht aber kein Anlass zur Panik, jedoch zur ernsthaften Sorge . So sind momentan keine belastbaren Prognosen möglich, wie sich die Ausbreitung des Virus noch entwickeln wird. Aufgrund dieser Situation u. der Entwicklungen sehen wir uns aber veranlasst alle städtischen Veranstaltungen bis Ostern auszusetzen. Es handelt sich hierbei um eine vorbeugende Vorsichtsmaßnahme.

In diesem Zusammenhang empfehlen wir auch allen Vereinen u. Organisationen ihre jeweiligen Veranstaltungen,  die nicht zwingend und notwendig durchgeführt werden müssen, unabhängig von der Teilnehmerzahl abzusagen und zu verschieben.

Eine letztendliche Entscheidung hierüber bleibt aber den Vorsitzenden der Vereine und Organisationen vorbehalten.

Darüber hinaus bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die Empfehlungen des Gesundheitsamtes im Alltag zu berücksichtigen. Mit aller gebotener Sorgfalt sollte jeder von uns dazu beitragen der weiteren Verbreitung des Coronaviruses und einer Überlastung unseres Gesundheitssystems vorzubeugen.

Die Situation werden wir weiter analysieren und bewerten sowie ggf. weitere notwendige Entscheidungen treffen. Hierüber werden wir Sie auf dem Laufenden halten und bei Bedarf informieren.

Für Ihr Verständnis danken wir!

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Waizenegger
Bürgermeister

Weitere Informationen zum Coronavirus

Ergänzung vom 10.3.2020:

Zusätzliche Risikogebiete sind nun ganz ltalien, der ganze lran sowie das französische Departement Haut-Rhin im südlichen Elsass.

(hier nachzulesen)

Mitteilung vom 6.3.2020

Das RKI hat die Liste der Risikogebiete auf die Autonome Provinz Bozen – Südtirol erweitert. Aufgrund dieser neuen Bewertung informiert das Kultusministerium alle Schulen und Kindergärten im Land über die nachfolgenden zusätzlichen Regelungen, die umgehend umzusetzen sind:

Alle Personen an Schulen und Kindergärten, die aktuell oder in den vergangenen l4 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, vermeiden – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte und bleiben vorsorglich 14 Tage zu Hause. Die 14 Tage sind aufgrund der lnkubationszeit jeweils ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zu zählen.

Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt gehabt haben mit einer anderen Person, die in diesem Zeitraum aus einem Risikogebiet zurückgekehrt ist, können weiter uneingeschränkt am Schul- bzw. Kita-Betrieb teilnehmen. Sofern bei der Kontaktperson eine COVID-19-Erkankung festgestellt wird, veranlasst das örtliche Gesundheitsamt umgehend weitere Schritte.

Das Schreiben des Kultusministeriums vom 5. März 2020 können Sie hier herunterladen

Radweg zwischen Fridingen und Mühlheim wird gesperrt

Der Donautalradweg von Fridingen Richtung Mühlheim ist wegen einer forstlichen Verkehrssicherungsmaßnahme

ab Montag 16.03.2020 bis voraussichtlich Freitag 19.04.2020 voll gesperrt.

Ab dem Hintelestal Richtung Fridingen werden nicht mehr standfeste Bäume im angrenzenden Waldbestand gefällt. Diese Maßnahmen sind erforderlich, weil vermehrt Bäume aufgrund ihres Alters und zunehmender Fäule instabil werden und umstürzen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Trockenperioden der Jahre 2018 und 2019 zu Wurzelschäden führten, die die Standfestigkeit zusätzlich beeinträchtigen.
Solche Bäume wurden identifiziert, markiert und sollen gefällt werden. Hierzu gehören insbesondere rotfaule Fichten und Buchen mit erkennbarer Weißfäule. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass es in dieser Hanglage zu einem Mikadoeffekt kommen kann.
Der Wanderweg von Mühlheim über das Hintelestal nach Kolbingen ist weiterhin offen.

Kreisforstamt Tuttlingen

Baustart steht bevor: EnBW will Erzeugung im Fridinger Kraftwerk verdoppeln Bürgerinfo am 18. März

Das Fridinger Wasserkraftwerk soll langfristig erhalten und deutlich aufgewertet werden. Mithilfe neuer Turbinen und Generatoren will die EnBW damit ab 2021 doppelt so viel Strom wie bisher umweltfreundlich gewinnen. Am 22. März lädt das Energieunternehmen zu einer detaillierten Bürgerinfo ein. Dieser Tage begannen die Vorbereitungen für die umfassende Modernisierung.

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Landratsamt Tuttlingen richtet zusätzliche Service-Hotline zum Coronavirus ein

Nach wie vor gibt es im Landkreis Tuttlingen Stand heute, trotz mehrerer untersuchten Verdachtsfälle, keinen bestätigten Corona-Fall.

Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Tuttlingen können sich ab sofort unter der Nummer 07461 926 9999 des Gesundheitsamtes rund um das Thema Coronavirus (COVID-19) informieren. Zur Beantwortung weitergehender Fragen eignen sich die ausführlichen Informationsportale des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg sowie die Homepage des Robert-Koch-Instituts.