Beerdigungen in Zeiten der Corona-Krise

Nach der neuesten Änderung der Corona-Verordnung sind gewisse Lockerungen bei Beerdigungen möglich. Daher gilt nunmehr:

Neu ist, dass künftig bis höchstens 50 Personen an einer Beerdigung teilnehmen dürfen. Eine Aufteilung zwischen Angehörigen und sonstigen Personen findet nicht mehr statt. Unter diesen 50 Personen sind also auch die nahen Angehörigen mit eingeschlossen.

Zwischen den Trauergästen ist ein Abstand von mind. 1,50 m einzuhalten.
Die gesamte Beisetzung ist auf eine Zeit von max. 30 Minuten begrenzt. Nach der Beerdigung bzw. dem Gottesdienst ist die Trauergemeinde unverzüglich aufzulösen.

Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete jeweils ausschließlich unter freiem Himmel sind möglich. Ebenfalls neu ist hierbei, dass Gottesdienste aus Anlass eines Trauerfalls grundsätzlich unter Einhaltung bestimmter Vorschriften möglich sind. Der Ablauf ist im Trauergespräch mit dem Pfarrer abzuklären. Auch hier gelten die Abstandsregeln sowie die Höchstteilnehmerzahl von 50 Personen; weiter gelten die besonderen Vorschriften für das Abhalten von Gottesdiensten.

Eine Besichtigung und Verabschiedung bei der Aufbewahrung in der Leichenzelle durch mehrere Personen ist nicht möglich. Es wird hierbei jeweils nur 1 Person zugelassen.

Weihwasserkessel oder Erdschaufeln sind nicht gestattet, Blütenblätter als Alternative sind erlaubt.

Der Zeitpunkt der Beerdigung und ggf. des Gottesdienstes dürfen nicht veröffentlicht werden. Es wird daher empfohlen die Traueranzeigen nach erfolgter Beisetzung zu veröffentlichen. Bitte nehmen sie bei Beerdigungen besonders auf ältere Mitmenschen Rücksicht, da sie einem ganz besonderen Gesundheitsrisiko ausgesetzt sind. Bitte beachten sie unbedingt den Mindestabstand von 1,50 m; im Gottesdienst 2,0 m.